Schöne Neue Welt

Als mir gesagt wurde, dass mein Bild für die diesjährige Schulausstellung ausgewählt wurde, konnte ich es zuerst kaum glauben. Es ist ein ganz besonderes Gefühl, wenn eine Arbeit, in die man viel Mühe gesteckt hat, plötzlich an einer weißen Wand im Rampenlicht hängt.

Natürlich war ich etwas nervös, als ich die Ausstellung zum ersten Mal besuchte. Während ich durch die Ausstellung ging, sah ich die Werke der anderen Schüler und war ehrlich gesagt sehr beeindruckt. Viele Bilder wirkten technisch viel detailreicher oder einfach professioneller als meine eigene Zeichnung. Einen Moment lang fragte ich mich: „Was macht mein Bild eigentlich hier zwischen diesen Meisterwerken?“

Doch trotz ein paar Selbstzweifel bekam ich am Ende ein ganz anderes Gefühl: ein Stück Stolz. Auch wenn die anderen Bilder vielleicht „besser“ im klassischen Sinne waren, so ist mein Werk doch ein Teil von mir. Es zeigt meine Ideen. Zu sehen, dass Leute davor stehen bleiben und es betrachten, hat mir gezeigt, dass Kunst nicht immer ein perfekter Wettbewerb sein muss.

Kurzreportage und Fotos: Mirija Luisa Metzner

Auch in der ARS fand diese Woche eine Vernissage unter Leitung von Frau Rockstroh im Foyer der Mensa statt. Hier einige Eindrücke für euch: